Sächsische Metall- und Elektrobetriebe investieren trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Ausbildung

Trotz konjunktureller Herausforderungen und eines rückläufigen Angebots geeigneter Bewerberinnen und Bewerber bleibt die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte für die sächsische Metall- und Elektroindustrie ein zentrales Zukunftsthema. Um dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen, setzen viele Unternehmen weiterhin auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. Eine wichtige Rolle spielen dabei die überbetriebliche Verbundausbildung in den Bildungszentren des Bildungswerks der Sächsischen Wirtschaft (bsw) sowie die gezielte Gewinnung internationaler Auszubildender.

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßte das bsw nahezu 100 neue Auszubildende in seinen gewerblich-technischen Bildungszentren. Im Rahmen der Verbundausbildung erwerben sie in den bsw-Bildungszentren Chemnitz, Pirna, Schwarzenberg und Werdau wichtige Grundlagen der Metallbearbeitung sowie Kenntnisse moderner Fertigungstechnologien. Die praxisnahe Ausbildung ergänzt die betriebliche Ausbildung und unterstützt Unternehmen dabei, ihren Fachkräftenachwuchs auf hohem Niveau zu qualifizieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der internationalen Fachkräftegewinnung. Rund ein Drittel der neuen Auszubildenden stammt aus Vietnam und Usbekistan. Die jungen Menschen wurden im Auftrag sächsischer Unternehmen für eine duale Ausbildung in Deutschland gewonnen und bringen großes Engagement sowie hohe Motivation für ihren Berufsstart mit.

In der vergangenen Woche wurden die angehenden Fachkräfte für industrielle Metall- und Elektroberufe in Leipzig, Dresden und Werdau offiziell begrüßt. Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen, der Bildungszentren und des bsw hießen die Auszubildenden willkommen und wünschten ihnen einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft.

Mit ihrem Engagement für die Ausbildung investieren die sächsischen Metall- und Elektrobetriebe auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten gezielt in die Zukunft ihrer Unternehmen und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Sachsen.