Mitbestimmung des Betriebsrats bei der betrieblichen Lohngestaltung

Durch das Mitbestimmungsrecht entsprechend des  BetrVG sollen die Arbeitnehmer an den Entscheidungen des Arbeitgebers, die ihre Vergütung betreffen, beteiligt werden. Die Arbeitnehmer sollen dadurch vor einer einseitig an den Interessen des Arbeitgebers orientierten Lohngestaltung geschützt werden. (Seminar nach § 37 Abs. 6 BetrVG)

Inhalte

  • Individualrechtliche und kollektivrechtliche  Grundlagen der Entgeltgestaltung
    • Arbeitsvertragliche Regelungen und Änderungsmöglichkeiten
      • Freiwilligkeits- und Widerrufsvorbehalte
      • Stichtagsregelungen, z.B. bei Weihnachtsgeld
      • Anrechnungsvorbehalte bei Tariflohnerhöhungen
      • Weiterbildungsvereinbarungen
      • Einseitige Entgeltreduzierung durch Änderungskündigung
    • Regelungen im Tarifvertrag
    • Betriebsvereinbarungsoffene Arbeitsverträge
    • Betriebliche Übung und Gesamtzusage
    • Arbeittsrechtlicher Gleichbehandlungsgrundsatz
  • Kollektivrechtliche Grundlagen der Entgeltgestaltung
    • Unterscheidung nach vorhandener Tarifbindung
    • Beachtung von Tarifvorrang und Tarifvorbehalt
    • Zuständigkeit des örtlichen Betriebsrats oder des Gesamtbetriebsrat
  • Mitbestimmung bei Entlohnungsgrundsätzen und leistungsbezogenen Entgelten
    • Entlohngsgrundsätze gem. § 87 Abs. 1 Nr 10 BetrVG
      • Begriff "Lohn"
      • Lohngestaltung
      • Entlohnungsgrundsätze
      • Umfang des Mitbestimmungsrecht
      • Mitbestimmung bei freiwilligen Leistungen
    • Leistungsbezogene Entgelte gem. § 87 Abs. 1 Nr. 11 BetrVG
      • Akkordlohn, Prämienlohn
      • Vergleichbare lesiungsbezogene Entgelte
      • Provisionen
  • Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber
    • Verhandlung von Betriebsvereinbarungen
    • Regelungsabrede und Gesamtzulage
    • Verfahren vor der Einigunsstelle
    • Beendigung der Betriebsvereinbarung und Nachwirkung

 

Zielgruppe:

Betriebsräte

Kurstermine


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