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150.000 EUR für Maßnahmen und Aktionen, die Toleranz und Integration in sächsischen KMU fördern

Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping übergibt Zuwendungsbescheid für das Projekt FiT in KMU – Für Integration Toleranz in kleinen und mittleren Unternehmen.

Feierliche Übergabe des Zuwendungsbescheides (v.l. Dr. Ralf Hübner, Petra Köpping, Dr. Andreas Brzezinski)

Seit 2015 läuft das Projekt FiT in KMU, das kleine und mittlere Unternehmen bei der Integration ausländischer Fachkräfte in Betriebsabläufe unterstützt. Durch Trainings, Coachings und Schulungen werden sowohl Führungskräfte als auch Fachkräfte in ihrer interkulturellen Kompetenz unterstützt. Vorurteile sollen abgebaut und die Bereitschaft Migranten in Ausbildung und ins Unternehmen zu integrieren gefördert werden. Bisher ist das Projekt ein Erfolg, berichteten die Projektpartner Handwerkskammer Dresden und die Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH.

Das Projekt mit einer zweijährigen Laufzeit, wird ein weiteres Jahr aus Mitteln des Sächsischen Freistaates finanziert. Den Zuwendungsbescheid dafür überreichte heute Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, feierlich an Dr. Andras Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der HWK Dresden, und Dr. Ralf Hübner, Geschäftsführer der bsw gGmbH.

Sie dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Aktiven für ihr Engagement. Gleichzeitig merkte Köpping an, dass die derzeit größte Herausforderung, neben der Vermittlung der sprachlichen Kompetenz, die Integration von Migranten in das Berufsleben ist. Unter den anwesenden Gästen waren Unternehmensvertreter und Integrationscoachs, die bereits Migranten und Flüchtlinge mit Aussicht auf Asyl, in ihre Unternehmensprozesse integrierten. Sie berichteten von anfänglichen Schwierigkeiten, die schnell und professionell durch persönliche Beratung und Unterstützung auf beiden Seiten abgebaut werden konnten. Gleichzeitig merkten sie Unzulänglichkeiten wie lange Bearbeitungszeiten in Asylverfahren an und fehlende arbeitsrechtliche Unterstützung bei der Einstellung an. Köpping nahm diese Informationen interessiert auf und versprach Verbesserung.

Die heutige Veranstaltung war ein konstruktives Zusammentreffen von Politik und Wirtschaft, die Erfahrungen der Beteiligten machen Mut für ein stärkeres Engagement der sächsischen Unternehmen und Gesellschaft.

Interessierte Unternehmen, mit Unterstützungsbedarf wenden sich an die Projektpartner bsw gGmbH und HWK Dresden.

Projektkoordinatorin bsw gGmbH
Irina Einert
Telefon 0351 4250261
E-Mail irina.einert@bsw-mail.de

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